Kulturelle Identität, Heimat, Tradition – sie sind zu wahren Kampfthemen geworden. Es gilt, sich abzugrenzen und zu schützen, das als gefährdet Empfundene nicht nur zu bewahren, sondern zu verteidigen. Sich aufgehoben und beheimatet zu wissen, ist ein Grundbedürfnis, das alle Menschen teilen. Die Auffassungen jedoch, was darunter verstanden werden kann, vor allem aber, wer dazu gehören darf und wer nicht, unterscheiden sich so stark, dass ein Verbindendes erst wieder neugefunden werden zu müssen scheint. Woher kommt dieses Unsicherheitsgefühl?
Welche Grundfesten des Zusammenlebens scheinen ins Wanken geraten zu sein und wodurch? Selbstverständliches wird in Frage gestellt, grundlegende Veränderungen, Komplexität und Wandel in allen Lebensbereichen fordern zu neuen Antworten heraus und erzeugen ein Gefühl der Überforderung. Darin steckt auch eine Chance, Heimat und Identität neu zu begreifen – so dass jeder und jede seinen und ihren Platz darin finden kann. Wie wichtig ist zum Beispiel nationale Identität und wie passt „MultiKulti“ dazu? Welche Rolle spielt der Kulturbegriff dabei und unser gemeinsames Verhältnis zur Staatsbürgerlichkeit? Zu diesen Herausforderungen möchte das Seminar Impulse und Anregungen geben.
Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Projektes „Hilfe für Helfer_Phase 5“.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Im Rahmen des Landesprogramms “Integrative Maßnahmen”.